Scheideninfektion? Ist das nun Pilz oder eine bakterielle Vaginose?

Oh, nein! Jucken, Brennen und Ausfluss?! Irgendwas ist nicht okay „da unten“.
Keine Sorge. Wenn Sie dieses Gefühl haben, teilen Sie es mit etwa einem Drittel aller Frauen, die mindestens einmal in ihrem Leben an einer bakteriellen Vaginose leiden. Oder ist es ein Pilz? Wie erkennt man überhaupt den Unterschied?

Der Intimbereich jeder Frau ist ein beeindruckender Mikrokosmos. Hier leben Bakterien – gute und schlechte – in perfekter Balance miteinander. Und, psssst, ein kleines Geheimnis: die Guten gewinnen üblicherweise! Durch Stress, aggressive Waschlotionen oder stark parfümierte Seifen, kann dieser Mikrokosmos aber ganz schön aus dem Gleichgewicht geraten. Und wenn dies erstmal der Fall ist, ist die Vagina nahezu schutzlos.

Wie unterscheidet sich ein Scheidenpilz von einer bakterielle Vaginose?

Sowohl ein Pilz als auch eine bakterielle Vaginose können entstehen, wenn das natürliche Gleichgewicht der Vagina gestört ist. Dies passiert, wenn die guten Bakterien – sogenannte Laktobazillen – nicht mehr gegen die schlechten Bakterien ankommen. Zum Beispiel, wenn ein erhöhter Säuregehalt den pH-Wert der Vagina so verändert, dass die Anzahl der guten Bakterien abnimmt.
Dies kann zu zwei Problemen führen: Das Ungleichgewicht fördert eine bakterielle Vaginose. Oder verursacht einen Pilz – durch die erhöhte Vermehrung natürlicher Hefepilze, die in der Vagina vorkommen.
Da die Infektionen durch zwei verschiedene Arten von Mikroorganismen verursacht werden, sind auch unterschiedliche Behandlungsformen notwendig. Die gute Nachricht: Für beide Ursachen gibt es rezeptfreie Mittel, die einfach zu Hause anwendbar und rezeptfrei in Ihrer Apotheke erhältlich sind! Sollten Sie Zweifel bei der Wahl der richtigen Medikation haben, wenden Sie sich unbedingt an Ihren Gynäkologen.

Infektionen unter sich.

Generell gilt: Bakterielle Vaginose ist keine Geschlechtskrankheit, dennoch kann sie sexuell übertragen werden. Entweder direkt von Frau zu Frau oder auch über einen Mann – als Träger. Dieser zeigt in der Regel keine Symptome, auch, wenn die Bakterien an seinem Körper weiterleben. Übrigens: Im Gegensatz zu einer bakteriellen Vaginose kann eine Pilzinfektion auch bei einem Mann ausbrechen und zu einem Penispilz führen.

Habe ich eine Scheideninfektion?

Definitiv kann diese Frage nur Ihr Gynäkologe beantworten. Aber wir haben ein paar Tipps, die Ihnen helfen können, Ihre Symptome besser einzuordnen. Haben Sie übermäßigen Ausfluss? Hat sich Geruch oder Konsistenz verändert?
Typische Anzeichen für eine bakterielle Vaginose sind vor allem der fischartige Geruch und ein weißlichgrauer, dünnflüssiger Ausfluss. Bei einer Pilzinfektion tritt dieser unangenehme Geruch nicht auf. Hier sind typische Symptome hartnäckiger Juckreiz im Intimbereich, Rötungen und Brennen – letzteres insbesondere beim Pinkeln oder Sex. Auch ein Ausfluss mit dicker, cremiger Konsistenz kann ein Anhaltspunkt für eine Pilzinfektion sein.

Kann ich mehrere Scheideninfektionen zur gleichen Zeit haben?

Leider ja. Als wäre das Jucken nicht genug, brennt und riecht es auch noch! Generell ein recht deutliches Zeichen, dass die Intimflora aus der Balance geraten ist. Hier kann Betadine BV Vaginalgel helfen, die Regeneration der Scheidenflora aktiv zu unterstützen, damit Sie schnell wieder beschwerdefrei sind.

Wie kann man Scheideninfektionen vorbeugen?

Ihre Intimflora ist eine Kämpfernatur! Um unzählige Eindringlinge, Bakterien und Infektionen kümmert sie sich mühelos selbst! Aber eben nur, wenn sie in Balance ist. Sorgen Sie daher dafür, dass sie es ist und bleibt. Zum Bespiel indem Sie das Tragen enger Kleidung oder Materialien vermeiden, welche die Haut nicht atmen lassen. Dazu gehören Strumpfhosen, Nylonunterwäsche, enge Jeans oder Lycra-Shorts. Gönnen Sie Ihrem Körper lieber Baumwolle, die locker sitzt und für ein besseres Klima sorgt.

Denken Sie beim Toilettengang auch unbedingt daran, den Intimbereich von vorne nach hinten abzuwischen, denn mit der falschen "Wischtechnik" kann es hier leicht zu Schmierinfektionen kommen. Auch sollten Sie stark parfümiertes Toilettenpapier, Binden oder Tampons vermeiden, da diese Auswirkungen auf den Säuregehalt der Vagina haben können. Benutzen Sie sanfte Produkte – wie seifenfreie Waschlotionen oder auch einfach nur Wasser. Und wenn Sie nach einem langen, anstrengenden Tag einfach mal in der Badewanne entspannen wollen, tun Sie dies lieber ohne Schaumschloss, stark parfümierte Duschgele und – nach dem Abtrocknen – ohne Deo im Intimbereich.
Denn nichts riecht so gut, wie sich eine gesunde Intimflora anfühlt.

Wussten Sie, dass sogar Rauchen Einfluss auf das Gleichgewicht Ihrer Vagina haben kann? Vermutlich keine freudige Nachricht. Aber eine gute Gelegenheit, eine schlechte Angewohnheit abzulegen und seinem Körper gleich doppelt etwas Gutes zu tun.

Betadine

Betadine® BV Vaginalgel

Als Teil der Betaisodona® Familie – dem Experten  für die Bekämpfung von Infektionen – wurde Betadine® BV Vaginalgel für die Behandlung von bakterieller Vaginose entwickelt. Das Vaginalgel bildet einen natürlichen Schutz für die Scheidenflora und lindert Geruch bereits nach 24h.

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Betaisodona® Salbe / Lösung, Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete Salbe: Wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B. Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen. Anwendungsgebiete Lösung: Wird einmalig angewendet zur Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z.B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen. Wird wiederholt, zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung (z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre) bei Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen sowie zur chirurgischen Händedesinfektion. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main; Stand 09/2018

*Das Wirkprinzip von Povidon-Iod, dem Wirkstoff von Betaisodona, begründet eine umfassende Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum humanpathogener Mikroorganismen. In vitro reduziert Povidon-Iod ausgewählte Erreger (u.a. Staphylococcus aureus, MRSA, Streptococcus pyogenes, Candida albicans, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa) innerhalb von 30 Sekunden um mehr als 99,9 %. Bakteriensporen und einige Virus-Spezies werden im Allgemeinen erst nach längerer Einwirkzeit in ausreichendem Maße inaktiviert. Povidon-Iod kann mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen, wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann.