Vaginale Infektion

Eine Vagina hat’s in sich! Ohne ins Schwitzen zu kommen, wehrt sie Infektionen und Fremdkörper ab – und reinigt sich dabei sogar noch selbst. Verantwortlich für diesen beeindruckenden Selbstschutz: Eine Intimflora aus unzähligen Bakterien in perfekter Balance!

Diese Balance ist ihre größte Stärke. Und ihre größte Schwäche. Denn gerät sie ins Wanken, steht die Tür offen für Infektionen unterschiedlichster Art.

Wie man Infektionen erkennt, behandelt und sich davor schützen kan, erklären wir in diesem Artikel.

Welche Arten von Vaginalinfektionen gibt es?

Chlamydien

Eine Geschlechtskrankheit, die nicht zu unterschätzen ist: Chlamydien! Bleibt sie unbemerkt, kann sie sogar zur Unfruchtbarkeit und Schwangerschaftskomplikationen führen. Aber was sind Chlamydien überhaupt? Bei dieser Infektion handelt es sich um einen Parasiten, der sich in der Vagina einnistet. Bemerkbar macht er sich durch Symptome wie:

  • Schmerzen beim Sex oder Pinkeln
  • Gelblicher Ausfluss mit milchiger Konsistenz
  • Blutungen zwischen den Perioden
  • Unangenehmer Geruch, Jucken oder Brennen

Aber auch, wer keine Symptome hat, kann Chlamydien haben – und übertragen!
Denn was besonders beunruhigend an dieser Geschlechtskrankheit ist: Nicht selten bleibt sie gänzlich unbemerkt! Umso wichtiger ist es, sich regelmäßig auf Geschlechtskrankheiten untersuchen zu lassen. Dafür kann Ihr Gynäkologe mit einer einfachen Urinprobe oder einem Abstrich aus dem Inneren der Scheide Gewissheit schaffen – und bei einem positiven Test eine Antibiotika-Kur verschreiben, welche dem Parasiten zu Leibe rückt. WICHTIG: Bis diese Kur abgeschlossen ist, sollten Sie auf Sex verzichten.

Gonorrhö (Tripper)

Auch Gonorrhö ist eine Geschlechtskrankheit, die nicht zwangsläufig Symptome aufweist. Beunruhigend!
Denn bleibt diese Art der Infektion unbemerkt, kann sie sich auf die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke ausbreiten. In diesem Fall besteht das Risiko einer Beckenentzündung, die zu Unfruchtbarkeit führen kann.
Treten Symptome auf, sind diese etwa 10 Tagen nach ungeschütztem Verkehr bemerkbar und äußern sich in dünn-flüssigem Scheidenausfluss mit grüner oder gelblicher Farbe, Schmerzen oder Brennen beim Pinkeln und Schmerzen im Unterbauch. Warten Sie nicht darauf, dass die Symptome vielleicht doch von selbst weggehen. Suchen Sie dringend einen Gynäkologen auf.

Bakterielle Vaginose (BV)

Gerät die Intimflora aus der Balance, ist der natürliche Schutz der Vagina geschwächt. Dies begünstigt eine bakterielle Vaginose. Aber was bedeutet eigentlich „Balance“ der Intimflora?
Nun, in der Vagina sind zahllose Bakterien – gute und schlechte. Steigt der pH-Wert in der Vagina (beispielsweise durch stark parfümierte Hygiene- und Pflegeprodukte, Stress, Antibiotika oder wechselnde Sexualpartner) werden die guten Bakterien verdrängt, die schlechten Bakterien nehmen Überhand. Man spricht von einer bakteriellen Vaginose.

Eine bakterielle Vaginose kann man aber nicht nur durch eine geschwächte Intimflora bekommen. Auch durch Geschlechtsverkehr (insbesondere Oralverkehr!) kann sie von Frau zu Frau übertragen werden. Und was ist mit Männern? Nun, diese können sich zwar nicht infizieren; jedoch wird vermutet, dass sie die Infektion als Träger weitergeben können.
Wie Sie eine bakterielle Vaginose erkennen? Haben Sie dünn-wässrigen Ausfluss mit weißlich-grauer Farbe und fischartigem Geruch? Dann haben Sie die häufigsten Symptome dieser Infektion. Die gute Nachricht: Eine bakterielle Vaginose lässt sich einfach und schnell mit einem rezeptfreien Mittel aus der Apotheke behandeln - wie zum Beispiel mit Betadine BV Vaginalgel.

Pilzinfektion

Man könnte sagen: An einer Pilzinfektion ist der Körper „selber Schuld“. Denn mit einem Hefepilz infiziert man sich im Grunde nicht, man hat ihn schon! Er tritt nämlich ganz natürlich in der Vagina auf und ist meist harmlos. Wächst er jedoch zu stark, kommt es zu auffälligen Symptomen, wie weißem Ausfluss mit sehr dicker Konsistenz, Brennen beim Sex oder Pinkeln und Jucken oder Hautreizungen. Aber was löst einen Ausbruch überhaupt aus? Vermutet wird, dass Antibiotika, Schwangerschaft oder Diabetes ein Grund für übermäßiges Pilzwachstum sein können. Allerdings kann sogar etwas so alltägliches wie eng anliegende Kleidung ein Faktor sein.

Genitalherpes

Ein weiteres Beispiel einer Geschlechtskrankheit, die nicht durch Bakterien verursacht wird: Genitalherpes – ein Virus, für den es derzeit keine Heilung gibt. Symptome hierfür können kommen und gehen, wobei das deutlichste Anzeichen Wunden im Vaginalbereich sind. Diese Schübe treten gewöhnlich auf, wenn Sie viel Alkohol trinken, rauchen oder gestresst sind. Möglicherweise können Sie eine Verschlimmerung Ihrer Symptome verhindern, indem Sie versuchen, Alkohol und Zigaretten ganz zu meiden.

Trichomoniasis

Ein weiterer Parasit, mit dem man sich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr infizieren kann. Eine Trichomonaden-Infektion kann häufig ohne spürbare Symptome verlaufen. Übertragen kann man den Parasiten dennoch!
Die Symptome der Trichomoniasis sind denen der Chlamydien nicht unähnlich. Allerdings umfassen sie auch unregelmäßige, starke Perioden und einen unangenehm, schaumigen Ausfluss. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Gynäkologen über die verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten.

Symptome einer Vaginalinfektion

Unterm Strich: Jede Infektion bringt ihre eigenen Symptome mit sich. Und es ist immer ratsam, alles zu beobachten, was für Sie ungewöhnlich erscheint. Ihren Gynäkologen sollten Sie insbesondere dann aufsuchen, wenn Sie folgende Symptome verspüren:

  • Schmerzen beim Sex
  • Schmerzen beim Pinkeln
  • Schmerzen im Unterbauch
  • Ungewöhnlicher Ausfluss
  • Jucken oder Wundgefühl in oder um die Vagina
  • Blutungen zwischen Ihren Perioden oder nach dem Sex
  • Warzen oder Geschwüre im Intimbereich
Betadine

Betadine® BV Vaginalgel

Als Teil der Betaisodona® Familie – dem Experten  für die Bekämpfung von Infektionen – wurde Betadine® BV Vaginalgel für die Behandlung von bakterieller Vaginose entwickelt. Das Vaginalgel bildet einen natürlichen Schutz für die Scheidenflora und lindert Geruch bereits nach 24h.

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Betaisodona® Salbe / Lösung, Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete Salbe: Wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B. Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen. Anwendungsgebiete Lösung: Wird einmalig angewendet zur Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z.B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen. Wird wiederholt, zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung (z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre) bei Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen sowie zur chirurgischen Händedesinfektion. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main; Stand 09/2018

*Das Wirkprinzip von Povidon-Iod, dem Wirkstoff von Betaisodona, begründet eine umfassende Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum humanpathogener Mikroorganismen. In vitro reduziert Povidon-Iod ausgewählte Erreger (u.a. Staphylococcus aureus, MRSA, Streptococcus pyogenes, Candida albicans, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa) innerhalb von 30 Sekunden um mehr als 99,9 %. Bakteriensporen und einige Virus-Spezies werden im Allgemeinen erst nach längerer Einwirkzeit in ausreichendem Maße inaktiviert. Povidon-Iod kann mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen, wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann.