Was ist Scheidenausfluss?

Keine Sorge: Scheidenausfluss ist für Frauen völlig normal. Er ist die Art und Weise, wie der Körper versucht, die Vagina gesund und sauber zu halten. Überwachen sollten Sie Ihren Ausfluss dennoch – um sicherzustellen, dass er sich nicht verändert. Denn es gibt einige Texturen und Farben, die auf ein Problem im Intimbereich hinweisen könnten. In diesem Artikel erfahren Sie, was Scheidenausfluss verursacht, warum er riechen kann und wann Sie besser Ihren Gynäkologen aufsuchen sollten.

Was verursacht Scheidenausfluss?

Scheidenausfluss wird auf natürliche Weise vom Körper erzeugt, um tote Zellen und Bakterien aus der Scheide zu befördern, damit diese gesund und frei von Infektionen bleibt. Ist Ihr Ausfluss …

  • klar oder weiß
  • dick und klebrig
  • glitschig und nass
  • fast geruchlos

müssen Sie sich keine Gedanken machen! Auch Menge, Geruch und Beschaffenheit ist oft unbedenklich und von Frau zu Frau unterschiedlich. Sollten Sie jedoch feststellen, dass Ihr Scheidenausfluss …

  • dick und weiß mit einer bröckeligen Konsistenz ist
  • grün, gelb oder schaumig ist
  • gar nicht auftritt

… könnten dies Zeichen für eine Infektion sein!

Dicker, weißer Scheidenausfluss.

Ist Ihr Scheidenausfluss weiß und hat eine dicke, bröckelige Konsistenz? Erinnert er ein wenig an Hüttenkäse? Dies sind Symptome eines Scheidenpilzes – die häufig einhergehen mit:

  • Jucken
  • Reizungen im Intimbereich
  • Wundes Gefühl oder Stechen
  • Insbesondere beim Sex oder Pinkeln

Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, keine Sorge: Eine Pilzinfektion wird man üblicherweise mit Tabletten für die orale Einnahme oder mit Scheidenzäpfchen schnell wieder los.

Gelber oder schaumiger Scheidenausfluss

Schaumiger, gelblicher oder grünlicher Ausfluss? Eventuell sogar ein fauliger, fischartiger Geruch? Dies könnten Anzeichen für eine Trichomoniasis sein – eine sexuell übertragbare Infektion, die durch einen Parasiten verursacht wird. Wenn Sie kürzlich Geschlechtsverkehr hatten und diese Symptome haben, suchen Sie zeitnah Ihren Gynäkologen auf.

Kein Scheidenausfluss

Sie haben gar keinen Ausfluss? Dann kann es sein, dass Ihre Intimflora zu trocken ist. Haben Sie Schmerzen beim Sex, müssen häufig aufs Klo oder spüren ein Jucken? Dann sprechen Sie mit Ihrem Gynäkologen für eine genaue Diagnose und eine passende Behandlung.

Warum riecht Scheidenausfluss?

Scheidenausfluss riecht im Grunde nur, wenn Ihr Körper versucht zu sagen: „Da unten stimmt was nicht.“
Ein fischartiger Geruch zum Beispiel kann ein Anzeichen für eine bakterielle Vaginose (BV) sein – eine häufige Ursache für ungewöhnlichen Ausfluss. Hat dieser zudem eine weißlich-graue Farbe und eine dünn-wässrige Textur, sollten Sie die Symptome von einem Arzt abklären lassen. Häufig erfolgt die Behandlung einer bakteriellen Vaginose mit Antibiotika oder vergleichbaren Mitteln. Diese vernichten neben den schlechten Bakterien jedoch auch die guten Laktobazillen und erhöhen damit das Risiko einer erneuten Infektion. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Gynäkologen über alternative Behandlungsmöglichkeiten – zum Beispiel mit dem rezeptfrei erhältlichen Betadine BV Vaginalgel.

Aber sorgen Sie sich nicht zu sehr: Ein stark riechender Scheidenausfluss muss nicht zwingend bedeuten, dass etwas Schlimmes vor sich geht. Manchmal ist es auch einfach Stress, übermäßiges Schwitzen oder sogar die Ernährung.

Wie verhindert man stark riechenden Scheidenausfluss?

Wenn Sie merken, dass Ihr Scheidenausfluss stärker riecht als gewöhnlich, suchen Sie bitte Ihren Gynäkologen auf. Das haben wir in diesem Artikel zwar häufiger empfohlen, aber ein Facharzt ist schlicht zuverlässiger als jede Selbstdiagnose oder „Dr. Google“. Stellt Ihr Gynäkologe fest, dass dem Geruch keine Krankheit oder Infektion zu Grunde liegt, sind das schonmal gute Nachrichten! Aber was nun gegen den Geruch tun?

Sie könnten zum Beispiel atmungsaktive Unterwäsche tragen, die Schweiß und Feuchtigkeit absorbiert. Auch enge Kleidung sollten Sie eher meiden. Statt Jeans und Leggings greifen Sie vielleicht lieber zu einem luftigen Rock oder einer locker sitzenden Baumwollhose.

Vermeiden Sie zudem parfümierte Seifen. Zwar helfen diese den Geruch kurzzeitig zu überdecken, allerdings können diese den Ausfluss sogar verschlimmern! Seife entfernt die natürliche Feuchtigkeit Ihrer Vagina. Die Reaktion: Sie versucht auszugleichen – und produziert noch mehr Flüssigkeit. Dieses Problem können Sie mit einer sanften Waschlotion umgehen, die an den pH-Wert des Intimbereichs angepasst ist.

Allgemein gilt: Versuchen Sie niemals den Geruch zu überdecken, indem Sie Deodorant oder duftende Tücher im Intimbereich anwenden. Die Vagina ist sehr empfindlich! Und Produkte wie diese können das Problem sogar noch verschlimmern.

Betadine

Betadine® BV Vaginalgel

Als Teil der Betaisodona® Familie – dem Experten  für die Bekämpfung von Infektionen – wurde Betadine® BV Vaginalgel für die Behandlung von bakterieller Vaginose entwickelt. Das Vaginalgel bildet einen natürlichen Schutz für die Scheidenflora und lindert Geruch bereits nach 24h.

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Betaisodona® Salbe / Lösung, Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete Salbe: Wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B. Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen. Anwendungsgebiete Lösung: Wird einmalig angewendet zur Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z.B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen. Wird wiederholt, zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung (z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre) bei Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen sowie zur chirurgischen Händedesinfektion. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main; Stand 09/2018

*Das Wirkprinzip von Povidon-Iod, dem Wirkstoff von Betaisodona, begründet eine umfassende Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum humanpathogener Mikroorganismen. In vitro reduziert Povidon-Iod ausgewählte Erreger (u.a. Staphylococcus aureus, MRSA, Streptococcus pyogenes, Candida albicans, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa) innerhalb von 30 Sekunden um mehr als 99,9 %. Bakteriensporen und einige Virus-Spezies werden im Allgemeinen erst nach längerer Einwirkzeit in ausreichendem Maße inaktiviert. Povidon-Iod kann mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen, wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann.