So wirkt Iod gegen Krankheitserreger in Wunden

Egal ob jung oder alt, beim Sport oder bei der Hausarbeit – wer aktiv ist, zieht sich immer wieder mal eine kleine Wunde zu. Meist ist das nicht weiter schlimm, vor allem, wenn ein Mittel für eine schnelle und einfache Erstversorgung zur Hand ist. Iod ist bei der Desinfektion von Wunden seit langem bewährt: Seine Wirkbreite ist sehr groß und anders als bei Antibiotika sind keinerlei Resistenzen bekannt.

Iod, oder Jod, wird den meisten noch aus dem Chemieunterricht oder als notwendiges Spurenelement für die Funktion der Schilddrüse bekannt sein. Bei der Wundbehandlung stehen seine antiseptischen Eigenschaften im Vordergrund. Besonders sinnvoll ist die Verwendung gemeinsam mit dem Trägermaterial Povidon (Polyvinylpyrrolidon, PVP).

Werfen wir einen Blick auf die genaue Wirkweise: Iod reagiert unter anderem so stark mit der Oberfläche von Erregern, dass deren Zellwände zerstört werden. Der Erreger stirbt ab und kann im Körper keinen Schaden mehr anrichten. Auf diese Art tötet das Antiseptikum Iod viele Keime ab, die uns im Alltag begegnen.

Schnelle, langanhaltende Desinfektion von Wunden: Povidon-Iod

Iodtinkturen sind in ihrer desinfizierenden Wirkung seit langem als sehr effektiv bekannt. Früher wurde Alkohol verwendet, um den Wirkstoff Iod zu lösen. Der enthaltene Alkohol sorgte aber für ein unangenehmes Brennen auf der Haut, das fälschlicherweise bis heute oft mit Iod in Verbindung gebracht wird.

Iodhaltige Salben und Lösungen mit Povidon als Trägermaterial kommen ohne den Zusatz von Alkohol aus. Der in Betaisodona® enthaltene Povidon-Iod-Komplex ist dank seiner umfassenden

antiseptischen Eigenschaften sehr gut für die Wundversorgung geeignet. Povidon-Iod wirkt gegen Bakterien, Pilze, Sporen, Viren und bestimmte Einzeller (Protozoen), man spricht daher von einem breiten Wirkungsspektrum. Außerdem zeichnet sich der Wirkstoff durch einen sofortigen Wirkeintritt aus. Dadurch wird verhindert, dass sich Keime in der Wunde ausbreiten und Entzündungen entstehen. Gegenüber Antibiotika hat Iod den Vorteil, dass bis heute keine Resistenzen bekannt sind. Iodhaltige Lösungen oder Salben können somit nach Bedarf wiederholt angewendet werden.

Durch das Trägermaterial Povidon wird das Iod nach und nach abgegeben und sorgt damit für eine langanhaltende Wirkung. Im Vergleich zu alkoholischen Iod-Lösungen ist Povidon-Iod verträglicher und brennt nicht, da das Iod durch die Bindung an Povidon seine hautreizenden Eigenschaften weitgehend verliert. Gerade bei der Behandlung von Kindern ist das ein großes Plus. Betaisodona®ist für Kinder ab einem Alter von sechs Monaten geeignet.

Betaisodona Salbe

Betaisodona® Salbe

Verwenden Sie Betaisodona® Salbe für die Erstversorgung von kleinen, oberflächlichen Wunden und leichten Verbrennungen.

Zur Betaisodona® Salbe
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Betaisodona® Lösung

Verwenden Sie Betaisodona® Lösung für die Anwendung auf Schleimhäuten und anderen schwer zugänglichen Stellen wie z.B. bei einer Nagelbettentzündung.

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Betaisodona® Salbe / Lösung, Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete Salbe: Wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B. Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen. Anwendungsgebiete Lösung: Wird einmalig angewendet zur Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z.B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen. Wird wiederholt, zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung (z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre) bei Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen sowie zur chirurgischen Händedesinfektion. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main; Stand 09/2018

*Das Wirkprinzip von Povidon-Iod, dem Wirkstoff von Betaisodona, begründet eine umfassende Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum humanpathogener Mikroorganismen. In vitro reduziert Povidon-Iod ausgewählte Erreger (u.a. Staphylococcus aureus, MRSA, Streptococcus pyogenes, Candida albicans, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa) innerhalb von 30 Sekunden um mehr als 99,9 %. Bakteriensporen und einige Virus-Spezies werden im Allgemeinen erst nach längerer Einwirkzeit in ausreichendem Maße inaktiviert. Povidon-Iod kann mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen, wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann.

Dennis Test

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